Argumente zur Solarförderung
Die Solarförderung steht wieder einmal unter Beschuss. Um die Diskussion zu versachlichen, startet die Redaktion des Fachmagazins photovoltaik die Aktion Postkarte. Jede Postkarte stellt eine Frage, die sie auf der Rückseite in Kurzform beantwortet. Im folgenden finden Sie ausführliche Antworten.
Auf der Vollversion der Internetseite finden Sie weitere Artikel zu den Perspektiven der Photovoltaik und zur aktuellen Diskussion.
Hier finden Sie eine kurze Übersicht zu den aktuellen Kürzungsplänen.

- Die Sonne scheint oft, wenn der Wind nicht weht und umgekehrt
- Jedes Jahr können neue Solaranlagen ein Atomkraftwerk ersetzen
- Solarstrom wird dort erzeugt, wo er verbraucht wird.
- Solarstrom kann ein Drittel des Strombedarfs decken.
- Nur mit Photovoltaik lässt sich die Stromversorgung sinnvoll auf 100 % Erneuerbare umstellen.

- Ein dreiköpfiger Musterhaushalt zahlt rund 900 Euro im Jahr. Davon fließen 65 Euro in die Solarförderung.
- Viele Haushalte bekommen 2012 eine Preiserhöhung. Den Musterhaushalt würde das bis zu 60 Euro kosten.
- Der größte Anteil davon entfällt auf Netzentgeltgeschenke an die Industrie, steigende Netzgebühren, angeblich höhere Strombeschaffungskosten.
- Die Erneuerbaren haben daran in diesem Jahr nur einen Anteil von 2,10 Euro.
- Auch in den kommenden Jahren sind keine großen Kostensteigerungen durch Solarstromanlagen zu erwarten.

- Eine Solaranlage, die dn Strom für eine vierköpfige Familie erzeugt, kostete Anfang 2009 rund 16.000 Euro.
- Heute, drei Jahre später, kostet sie nur noch 8.000 Euro.
- Im selben Zeitraum ist der Strompreis um über zehn Prozent gestiegen.
- In wenigen Jahren wird der selbst erzeugte und gespeicherte Solarstrom günstige sein als der Strom vom Energieversorger.
